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Es ist uns sehr wichtig, als katholische Einrichtung religiöse Erfahrungen und Grundlagen zu vermitteln. Dies findet auf Gruppenebene & Gruppenübergreifend im Jahreskreis statt. Gespräche, religiöse Bilderbücher, Lieder und Gebete bringen den Kinder Gott ein Stück näher. Gemeinschaftlich werden mit allen Kindern Gottesdienste in unseren Kirchen besucht und vorbereitet. Durch das Legematerial (Kett-Methode) wird den Kindern unser katholischer Glaube nähergebracht. Wir bilden uns regelmäßig weiter und haben so auch zwei „religionspädagogische Beauftragte des Bistum Essen“ in unserem Team.

Vom Glauben erzählen, heißt vom Leben erzählen. Glaubenserfahrungen sind keine Sondererfahrungen, die nur einen schmalen Bereich unseres Lebens betreffen – es sind alltägliche Erlebnisse und Lebenssituationen. Wichtig ist für die Kinder das Gefühl, dass man über alles miteinander reden kann, und das sie in uns Zuhörer und Ansprechpartner haben. Unsere Vorschulkinder setzen sich mit ihrem Glauben und ihren Werten im „Perlen des Glaubens“ Kurs auseinander. Sie philosophieren gemeinsam und erarbeiten ihr eigenes Glaubensarmband.

Unsere christliche Erziehung soll den Kindern helfen, bestimmte Grunderfahrungen zu machen bzw. zu vertiefen: Liebe, Annahme, Vertrauen, Geborgenheit, Verständnis, Vergebung u. a. So erlebt das Kind, wie ein enger Zusammenhang zwischen der Botschaft des Evangeliums und seiner Situation besteht.

Das Gemeinsame erlebte Gebet, das gesungene Lied, das mit vielen Sinnen spontan gewagte und gelungene Spiel, das regelmäßige Mitfeiern von christlichen Festen und Gottesdiensten beeindrucken tief, vermitteln Erlebnisse und Erfahrungen die diesen elementaren Glaubensbereich selbst wünschenswert machen.

Singen, spielen, sich bewegen, zuhören und miteinander reden, aber auch innehalten und zur Ruhe kommen, gehören zusammen. Wir möchten Kindern vermitteln, wie man neuen Mut gewinnt und erfahren kann, wie Gott uns begleitet und wie man christlich lebt.

Die symbolhafte Sprache des Glaubens erleichtert es, ihnen die Geschehnisse des Lebens für sich einzuordnen, damit Erlebnisse wie z. B. Trauer – Freude, schwach sein – stark sein oder krank sein – gesund sein verarbeitet werden können. Wir möchten die Kinder in ihrer Individualität einfühlsam aufnehmen und annehmen. Ein Klausurtag haben wir im Lavia Haus in Gelsenkirchen verbracht und uns speziell mit dem Thema Tod/Trauer auseinandergesetzt.